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SteifigkeitLexikon
DeutschKurzdefinitionDas Elastizitätsmodul (E-Modul) beschreibt die Verformbarkeit eines Materials. Hierbei wird die Fähigkeit ermittelt, wie sich das Material unter Belastung elastisch verformen kann. Je höher das Elastizitätsmodul, desto größer ist auch die Steifigkeit, sprich das Material lässt sich schlechter verformen. Typische steife Materialien sind häufig bestimmte Stahlsorten. Gemessen wird das E-Modul in Pascal (Pa) und ist ein fundamentaler Messwert für sämtliche Konstruktionen in Maschinenbau.

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SteifigkeitDie Steifigkeit beschreibt die Eigenschaft, dass sich ein Material auch unter Belastung einer dauerhaften Verformung widersetzen kann. Ermittelt wird dies z.B. durch das E-Modul oder G-Modul. Die Steifigkeit ist ein wichtiger Indikator für die Stabilität und Funktionalität von Bauteilen, da Materialien mit einer hohen Steifigkeit auch bei starker Belastung ihre ursprüngliche Form beibehalten.
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DehngrenzeDehngrenze, auch Streckgrenze genannt, beschreibt den Punkt, an dem ein Material dauerhaft verformt bleibt. Sobald nach Entfernen der Belastung die Dehnung des Materials erhalten bleibt, ist die Dehngrenze erreicht. Je höher die Dehngrenze eines Materials ist, desto widerstandsfähiger ist es gegen dauerhafte Verformung. In der Regel wird die Dehngrenze in Megapascal (MPa) gemessen, und üblicherweise wird dabei die 0,2% Dehngrenze (Rp 0,2) ermittelt, d.h., wo das Material eine dauerhafte Dehnung von 0,2% besitzt.
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PlastischPlastisch ist die Eigenschaft eines Materials, die eintritt, wenn sich das Material unter Belastung dauerhaft verformen lässt, und nicht in die ursprüngliche Form zurückkehrt. Eine plastische Verformung tritt immer dann auf, wenn die Elastizitätsgrenze des Materials überschritten wird. Typische Materialien, die sehr plastisch sind, sind z.B. Kupfer und Aluminium, da sie sich sehr leicht formen und biegen lassen. Je plastischer ein Material ist, desto besser ist auch die Verformbarkeit allgemein, und es eignet sich dann besonders für Umformung durch Schmieden, Walzen oder Tiefziehen.
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SchlagzähigkeitSchlagzähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, Stoßbelastungen oder plötzlichen Kräften standzuhalten, ohne zu brechen oder dauerhaft zu verformen. Sie wird üblicherweise durch Prüfverfahren wie den Kerbschlagbiegeversuch nach Charpy oder Izod ermittelt, bei denen die Energie gemessen wird, die ein Material beim Bruch absorbiert. In der Fertigungsindustrie ist die Schlagzähigkeit entscheidend für die Auswahl von Werkstoffen in sicherheitsrelevanten Anwendungen, beispielsweise bei Fahrzeugkomponenten oder Maschinenbauteilen, die hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind. Eine hohe Schlagzähigkeit gewährleistet die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Produkte unter wechselnden Belastungsbedingungen, was zur Reduzierung von Ausfällen und zur Erhöhung der Sicherheit beiträgt.
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HärteDie Härte beeinflusst maßgeblich die Verschleißfestigkeit und Haltbarkeit von Materialien und beschreibt die Schutz eines Materials, sich vor dem Eindringen eines anderen Körpers zu schützen und damit der dauerhaften plastischen Verformung zu widerstehen. Um die Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse wie Kratzer oder Abrieb zu messen, wird in der Regel die Eindruck- oder Kratzhärte ermittelt. Vor allem Materialien mit starken inneren Struktur wie Diamant haben eine hohe Härte.
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KorrosionsbeständigkeitDie Korrosionsbeständigkeit ist die Eigenschaft eines Materials, sämtlichen Einflüssen, darunter chemische oder elektrochemische Angriffe, standzuhalten. Materialien mit einer hohen Korrosionsbeständigkeit können selbst aggressiven Einflüssen wie Salz oder Säuren widerstehen, und eignen sich dadurch nicht nur für vielseitige Anwendungen, sondern halten dabei auch ihre volle Funktionalität und Festigkeit ein. Zum Teil wird eine hohe Korrosionsbeständigkeit durch die natürlichen Eigenschaften hervorgerufen, sie kann jedoch auch durch zahlreiche Beschichtungen oder anderweitige Oberflächenbehandlungen im Nachgang erheblich verbessert werden.
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