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DeutschKurzdefinitionRoHS (Restriction of Hazardous Substances) ist eine Richtlinie der EU, die Grenzwerte für verschiedene gefährliche Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten festlegt. Stoffe, die unter diese Richtlinie fallen, sind z.B. Blei, Quecksilber oder Cadmium. Ziel der Richtlinie ist es, die Verwendung dieser Stoffe einzuschränken und damit Umwelt- und Gesundheitsrisiken zu verringern. Dadurch werden Produktionsprozesse umwelt- und ressourcenschonender. Die Einhaltung ist für Hersteller, Importeure und Händler verpflichtend. Sie muss zudem durch verschiedene Tests nachgewiesen werden, um das Produkt in der EU verkaufen zu können.

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FCMDie FCM (Food Contact Materials) sind Materialien oder Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen können, wie Verpackungen, Maschinen oder Küchengeräte. Damit diese Materialien in Kombination mit Lebensmitteln unbedenklich sind, müssen sie strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen. Diese Anforderungen sind z.B. in der EU durch die Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 und in den USA durch die FDA (Food and Drug Administration) festgelegt. Diese Zertifizierung ist somit sehr wichtig für die Lebensmittelsicherheit und das Vertrauen in entsprechende Produkte und garantiert, dass keine gesundheitsschädlichen Stoffe in die Lebensmittel übergehen.
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RohlingEin Rohling ist ein halb-fertiges Produkt, das nach dem Primärverarbeitungsprozess entsteht und als Ausgangsmaterial für die weitere Fertigung dient. In der industriellen Produktion bildet der Rohling die Basis für verschiedene nachgelagerte Bearbeitungsschritte wie Zerspanung, Formgebung oder Oberflächenbehandlung. Rohlinge können in unterschiedlichen Formen und Materialien vorliegen, beispielsweise als Metallbarren, Kunststoffgranulate oder Holzblöcke, abhängig vom gewünschten Endprodukt. Die Qualität und Präzision des Rohlings sind entscheidend für die Effizienz und Genauigkeit der nachfolgenden Produktionsschritte, da sie die Grundlage für die Maßhaltigkeit und die technischen Eigenschaften des fertigen Produkts bilden. Durch den Einsatz standardisierter Rohlinge lassen sich Produktionsprozesse optimieren und Kosten senken, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit in der Fertigungsindustrie gesteigert wird.
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PrototypEin Prototyp ist eine frühe Version eines endgültigen Produkts, bei dem Funktionalitäten und Design des Endprodukts getestet und simuliert werden können. Prototypen sind im Entwicklungsprozess meist kurz vor der Serienfertigung angesiedelt und dienen der Optimierung des Produkts. Nicht selten werden mehrere Prototypen erstellt, die auf Basis von Feedback und Evaluierung angepasst werden. Prototypen können durch verschiedene Fertigungsverfahren hergestellt werden. Bei reinen Designoptimierungen eignet sich zudem auch die Erstellung digitaler Modelle mittels CAD-Software.
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AbriebAbrieb bezeichnet den Verlust von Material, der bei Oberflächen durch mechanische Einwirkungen wie Abrasion oder Reibung entsteht. Dies tritt häufig bei beweglichen Teilen sowie in der Herstellung von Teilen auf, wo diese miteinander oder mit festen Oberflächen in Kontakt kommen. Da durch Abrieb Oberflächengüte oder Eigenschaften verloren gehen können, beeinflusst der Abrieb die Lebensdauer von Bauteilen. Die Stärke des Abriebs hängt unter anderem von der Wahl des Materials ab, und kann durch Beschichtungen verringert werden.
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Additive FertigungAdditive Fertigung ist ein innovativer Herstellungsprozess, bei dem Material schichtweise hinzugefügt wird, um dreidimensionale Objekte zu erzeugen. Dieser Ansatz ermöglicht die Herstellung komplexer Geometrien und maßgeschneiderter Bauteile, die mit traditionellen Fertigungsmethoden oft nicht realisierbar sind. In der Industrie wird die additive Fertigung genutzt, um Prototypen schnell zu erstellen, Produktionszeiten zu verkürzen und Materialeffizienz zu erhöhen. Sie bietet zudem Flexibilität bei Designanpassungen ohne zusätzliche Werkzeugkosten, was die Entwicklung und Produktion agiler macht. Durch die Reduktion von Abfall und die Optimierung von Materialeinsatz trägt die additive Fertigung zur nachhaltigen Produktion bei und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in vielfältigen Branchen.
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BiegeradiusDer Biegeradius ist ein Radius, der anzeigt, wie ein Material gebogen werden muss, ohne dass es zu Rissen oder dauerhaften Verformungen kommt. Der Biegeradius variiert von Material zu Material und wird daher häufig in technischen Zeichnungen angegeben, um sicherzustellen, dass das spätere Produkt den Erwartungen entspricht. Je kleiner der Biegeradius, desto engere Kurven sind bei dem Produkt möglich, aber gleichzeitig erhöhen sich damit auch die Anforderungen an das Material.
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