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Wir bewerten mit Ihnen Herstellbarkeit, Zielkosten und das passende Fertigungsverfahren, bevor Sie sich festlegen.
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✔ Automobilindustrie
✔ Bauwesen u. Konstruktion
✔ Chemie
✔ Medizintechnik
✔ Lebensmittelindustrie
✔ u.v.m.
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✔ sehr korrosionsbeständig
✔ gute Polierbarkeit
✔ 1.4301 ist mit und ohne Schweißzusatz gut schweißbar
✔ Auch bei Tieftemperaturen geeignet
✔ Auch bei Temperaturen von bis zu 550°C verwendbar
✔ u.v.m.
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Detail
Der Edelstahl 1.4301 ist allgemein sehr gut schweißbar, sowohl mit als auch ohne Zusatzstoffe. Im Vergleich mit anderen Edelstahlsorten ist dieser Werkstoff mit am einfachsten zu schweißen. Dies liegt insbesondere an seinem geringen Kohlenstoffgehalt. Besonders bewährt sind Verfahren wie WIG- oder MAG-Schweißen, grundsätzlich sind jedoch die meisten gängigen Schweißverfahren gut geeignet. Normalerweise ist das Vorwärmen nicht notwendig. Je nach Beanspruchung kann nach dem Schweißen ein Lösungsglühen sinnvoll sein. Weitere Wärmebehandlungen sind bei 1.4301 nicht notwendig.
Detail
1.4301 ist im Vergleich zu anderen Edelstählen nur mäßig zerspanbar, da er während des Bearbeitungsprozesses dazu neigt, zu verhärten. Spezielle Werkzeuggeometrien können dem jedoch teils entgegenwirken, da sie die Zerspanbarkeit erleichtern. Angepasste Werkzeuggeometrien, stabile Zustellung und geeignete Schnittdaten verbessern die Bearbeitung deutlich.
Detail
Der Werkstoff kann gut geschmiedet werden. Dazu wird 1.4301 auf bis zu 1100°C erwärmt, um dann in einer Spanne von 950 - 1180°C zu schmieden. Anschließend folgt eine Abkühlung mithilfe von Wasser oder Luft. In der Regel entstehen Zunder- oder Anlauffarben, die die Beständigkeit gegen Korrosion einschränken. Es wird daher empfohlen, die Zunder- bzw. Anlauffarben mit chemischen oder mechanischen Verfahren zu beseitigen.
Detail
Aufgrund der austenitischen Struktur ist 1.4301 im Ausgangszustand nicht magnetisierbar; durch starke Kaltverformung kann sich dieses Verhalten jedoch teilweise verändern.
Detail
In natürlichen Umgebungen sowie gegen organische und anorganische Säuren ist AISI 304 sehr korrosionsbeständig. Auch der Kontakt mit Süßwasser sowie mit salz- und chloridarmen Umgebungen stellt in der Regel kein Problem dar. Gegen Meerwasser und allgemein gegen Umgebungen mit hoher Salz- und Chloridkonzentration ist der Werkstoff jedoch anfällig. Zudem kann das Material bei ungünstiger thermischer Belastung zu interkristalliner Korrosion neigen, wenn sich Chromkarbide an den Korngrenzen bilden. Insbesondere ist dies nach dem Schweißprozess der Fall.
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